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Neben dem vorrangig praktizierten intravenösen Konsum, bieten Drogenkonsumräume zudem die Möglichkeit zur inhalativen (Rauchkonsum) und nasalen Applikation der mitgebrachten Substanzen.

Als evidenzbasierte Angebote sind Drogenkonsumräume als sinnvolle Ergänzung des bestehenden Drogenhilfesystems zu sehen und Teil eines umfassenden Ansatzes der Risikominderung und  der Überlebenshilfe.

Aktuell gibt es 24 Drogenkonsumräume in 15 Städten und  6 Bundesländern.

Während die Städte Hamburg (5 Einrichtungen) und Frankfurt (4 Einrichtungen) über eine ausreichende Anzahl von Drogenkonsumräumen verfügen,  müssen sich viele andere Städte mit weniger Einrichtungen sowie mit deutlich eingeschränkten Öffnungszeiten begnügen. So werden in Berlin (2) zwei Drogenkonsumräume betrieben. In allen anderen Städten wie Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Hannover, Köln Münster, Saarbrücken, Troisdorf und Wuppertal steht (1) ein Drogenkonsumraum zur Verfügung.

Darüber hinaus verfügt Berlin über den einzigen mobilen Drogenkonsumraum (Drogenkonsummobil) in Deutschland, mit dem unterschiedliche Szenetreffpunkte aufgesucht werden.