Einmallöffel/Einweglöffel

Da Dosen oder andere Alltagsutensilien zumeist beschichtet sind, besteht beim „aufkochen“ die Gefahr, dass sich Beschichtungen wie Farben oder Metallbestandteile ablösen und beim Injizieren in den Blutkreislauf gelangen.

Mit der Ausgabe von Einweglöffeln wurde eine Alternative geschaffen, die es Drogengebrauchern ermöglicht, unabhängig vom Konsumort, sterile und praxistaugliche Utensilien zu nutzen. Nun gilt es für MitarbeiterInnen der Drogen- und Aidshilfen sowie für Konsumenten  den hygienischen Einmalgebrauch von Löffeln in die Szenen zu transportieren.

Dieses neue Konsumzubehör bietet die Möglichkeit Heroin, Crack oder andere Substanzen aufzulösen. Da diese Einmallöffel nicht beschichtet sind, werden hier keine Stoffe und Partikel durch das Erhitzen abgelöst. Ein Aufsatz aus Plastik oder Gummi als Halterung sorgt dafür, dass keine Verbrennungen beim Erhitzen entstehen (siehe Stericup Abbildung 1).

Auch hier gibt es unterschiedliche Modelle von Einweglöffeln (siehe Abbildung 2).