Utensilien für den nasalen Konsum

Der nasale Konsum, also das ziehen über die Nase,  als schnelle und unkomplizierte Konsumform wird heute häufiger praktiziert als noch vor 10 Jahren. Rückmeldungen von Drogengebraucher_innen zeigen, dass diese Konsumform u.a. als Alternative zum intravenösen Konsum bei Venenschädigungen durch jahrelangen intravenösen Konsum praktiziert wird. Darüber hinaus ist der nasale Konsum auch settingbedingt und wird u.a. im Kontext des Nachtlebens in Clubs, Diskotheken konsumiert.

Auch wenn der nasale Konsum im Gegensatz zum iv Konsum deutlich weniger Risiken aufweist, gilt es einige Dinge z.B. zur Vermeidung der Übertragung von Hepatitis C zu beachten.

Über winzige Verletzungen in der Nasenschleimhaut, die beim Sniefen leicht entstehen, können Hepatitis-Viren an und in die Röhrchen gelangen und auf andere übertragen werden. Da die Drogen die Nasenschleimhaut reizen und verletzen können, nimmt sie die Viren dann auch besonders leicht auf. Deswegen sollte man beim Sniefen immer nur sein eigenes Röhrchen benutzen!

 

Gerollte Geldscheine sollte man zum Sniefen überhaupt nicht benutzen. Sie sind meist schon durch viele Hände gewandert und oft voller Krankheitserreger. Auch Strohhalme sind aufgrund ihrer scharfkantigen Ränder nur bedingt geeignet.

Nachfolgend zeigen wir einige Sniffröhrchen, die für diese Konsumform geeignet sind.

 

Entsprechende Kurzinterventionen zum Wissenszuwachs sowie zur Förderung des Wechsels der Konsumform finden Sie hier: https://goo.gl/6otuJa